09. Dez 2011

Dunkelheit lag über dem spröden Sandboden und der Himmel präsentierte sich ebenso leer. Keine Sterne, kein Mond. Natalia hatte irgendwo gelesen, dass es solche Himmelskörper einst am Himmel gab, sie konnte nur erahnen wie das ausgesehen haben mochte. Sie öffnete den Verschluss ihrer Maske und legte diese zur Seite. Nachts war die Luft zwar immer noch staubig, aber brachte einen durch die Hitze nicht gleich um den Verstand. Auch die Stoffe um ihren Kopf löste sie und breitete ihr langes Haar aus, gab dem Kopf Luft zum Atmen. Sie legte alles auf die Mauer, auf der sie saß und von hier die Ruinen der Stadt betrachtete. Unten brannte kein Licht, um die Vampire nicht anzulocken, aber sie wusste das sich dort Menschen befanden die schliefen. Sie verließen sich darauf, dass sie hier Wache hielt.

Veröffentlicht durch Nadine J. Posny

06. Dez 2011

Alexia betritt den Raum mit einem Glas und einer Wasserflasche und stellt beides auf den Tisch. Er mustert sie sehr genau und meint: “Dafür, dass du soviel Testosteron produzierst siehst du aber sehr hübsch aus.”

Jetzt mustert sie ihn sehr genau: “Dafür das du nur ein Mensch bist, hast du eine ziemlich gute Nase… fast wie die eines Köters.”

“Oh, jetzt beleidigst du mich aber.”

Sie gesellt sich neben ihn und legt ihre Hand auf seine noch blutige Schulter: “Behalt dein loses Mundwerk besser bei dir… ich habe gehört du hast in der Wohnung einer Frau rumgeschnüffelt, warst bestimmt nicht das erste Mal da drin… du stellst doch nicht etwa jungen Frauen nach?”

Veröffentlicht durch Nadine J. Posny

29. Nov 2011

http://www.youtube.com/watch?v=ugU6bYYUYHo

Der Mond erhellt die Straßen, eine Ratte sucht sich eilig ihren Weg zwischen den Leichen hindurch. Allen wurde der Kopf abgetrennt, doch bis auf ein paar Spritzer an der Wand fehlt sämtliches Blut. Während er geschmeidig an den Körper vorbei geht, zersetzt sich der ein oder andere Tote und wird zu Asche – die anderen waren noch nicht lange genug Untot. Satt leckt er sich den Rest der Vitae von den Lippen. Diese Stadt ist eindeutig überbevölkert an Blutsaugern. Aber seine Schwester hängt an Paris, will einfach nicht aufgeben.

Veröffentlicht durch Nadine J. Posny

29. Nov 2011

http://www.youtube.com/watch?v=UFYEEPOvgMo

“Ich hasse dich!”, er springt auf die Felsformation und schreit den Mond an. Überall an ihm klebt Blut, doch es hat keinen Wert für ihn. Nur ein Zeichen seiner Taten, seiner Wut und der Verzweiflung. Der Dämon ist erstarkt, aber hungrig nach mehr. Das Blut der Sterblichen rührt er nicht an, das macht den Dämon rasend. Zorn quillt über, er nimmt einen Faustgroßen Stein und schmettert diesen dem Mond entgegen. “ICH HASSE DICH!” Doch der Mond ist einfach nur da und sagt nichts, was seinen Zorn nur noch mehr schürt.

Veröffentlicht durch Nadine J. Posny

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