15. Sep 2009

[DWoD] Wolfsblut

Luisa war gerade darin vertieft auf ihr Handy zu schauen und Yoshios SMS zu lesen, um ihm dann eine Antwort zu tippen. Nach ein paar Tastendrücken runzelte sie die Stirn und betrachtete die Schatten, welche durch die Tür des Lagerhauses fielen. Sie wurden immer länger und beinahe unmerklich aber beängstigend füllte der Raum sich langsam mit Dunkelheit, bis nur noch das Licht des Handys zu sehen war.

Luisa hatte längst nach einer Waffe gegriffen und diese Schußbereit in der rechten Hand. Mit der linken Hand wählte sie Owens Nummer. Er konnte noch nicht weit sein. Sie wartete, aber es nahm niemand ab. Also versuchte sie es bei Yoshio. Um diese Zeit war er bestimmt über irgendeinem Kunstwerk eingeschlafen. Es klingelte einmal…

Veröffentlicht durch Thazyria

15. Sep 2009

[DWoD] Wolfsblut

Stimmung
John streckte sich nachdem sie den Raum verlassen hatte, lies das erlebte noch mal auf sich wirken. Das hat er seit langer Zeit nicht mehr getan und es fühlte sich gut an. In Gedanken versunken, öffnete er die Tür und fand eine Wache vor, die allerdings bewusstlos vor der Tür lag. Er zögerte einen Moment, nahm sich seine Kleidung, fand die Briefbörse und legte sie neben ihn, ohne auch nur zu schauen was darin war. Die alten Sachen lies er neben dem armen Kerl liegen und schlich sich durch das Anwesen erst mal hinaus.

Veröffentlicht durch Roland R. Posny

13. Sep 2009

[DWoD] Wolfsblut

Musik

Raziel stand ein paar Augenblicke noch an der Tür, die sie gerade zugeschlagen hatte. Sie schloß kurz die Augen, sie brauchte sich nicht sonderlich anstrengen um wieder eindeutige Geräusche aus dem Schlafraum zu hören. Dann griff sie sich ins Gesicht. Einer der Ghule kam gerade den Gang entlang. Raziel schaute ihm in die Augen: “Hey, du! Halte wache hier vor der Tür, egal was du hörst und egal was du siehst. Sofort.”

Veröffentlicht durch Thazyria

10. Sep 2009

[DWoD] Wolfsblut

((Musik))

Das Waisenheim… Basketball auf dem Bolzplatz. Die Jungs kloppen sich halbtot. Wie immer bist du froh, dass du nur zugeschaut hast. Dir lag nie viel an den gemeinschaftlichen Sportaktivitäten. Ein anderer Bursche sitzt ebenfalls nur da und schaut. Aber irgendwas ist seltsam mit ihm. Als du auf seine Hände blickst, siehst du das sie sich gerade in Wolfspranken verwandeln. Als er den Kopf hebt, blickt er dich mit blau glimmenden Augen an und springt auf dich zu, langt mit den Klauen quer durch dein Gesicht – du spürst den Schmerz, siehst das Blut spritzen.

*Szenenwechsel*

Veröffentlicht durch Thazyria

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© 1998-2012 Nadine Posny