18. Jan 2012

Hamburg X-Files

Stimmung

Du bist eine Schande! Du hast alles verraten was mir wichtig ist! DU bist ein wandelnder Maskeradebruch! Ich kann deine Taten nicht länger vertuschen. Entweder du änderst dein Verhalten endlich oder unsere Wege werden sich nie wieder kreuzen!

Serrahs Augen sprachen von Wut, während sie mir diese Worte in den Kopf hämmerte. Ich kämpfte noch mit den Nachwirkungen der Starre, mein Körper wollte in diesem Ruhezustand bleiben. Schließlich gehörten wir nicht in diese Zeit und ich hatte dem Schlaf der Alten schon viel zu lange widerstanden. Ich wollte ruhen…

Wage es ja nicht, einfach zu verschwinden! Du hast eine Aufgabe, Bruderherz!

Veröffentlicht durch Thazyria

17. Jan 2012

Hamburg X-Files

Überrascht machte der Ventrue einen halben Schritt zurück und griff zu. Cecilia hatte soviel Schwung drauf, dass sie ihren Ehemann beinahe mit umwarf. Sie umklammerte ihn mit Armen und Beinen und drückte so fest zu, dass er als Sterblicher jetzt sicher Atemprobleme gehabt hätte.

“Ich war noch nicht fertig…”, meinte Hedeonis schließlich. Sie hob den Kopf von seiner Schulter und blickte ihn an, sofort hatte ihre Mimik wieder zu Sorge gewechselt: “Bekommt ihr jetzt Probleme?”

Er schüttelte den Kopf: “Nein, solange niemand davon erfährt. Ich konnte mich mit den Gangrel einigen, das sie ihn nehmen…”

Veröffentlicht durch Thazyria

05. Jan 2012

Gruppe 3

“Ich halte das immer noch nicht für eine gute Idee.”, Tamara verschränkte die Arme vor der Brust.

Raziel blickte zu ihr auf: “Ich denke du bist in der Lage, ihn wieder ruhig zu stellen, falls es nötig sein sollte.”

Die Spanierin stand hinter den beiden Magierinnen, die sich auf den Boden gesetzt hatten – direkt vor Niklas: “Schon vergessen, dass er es war der mich erst vor kurzem außer Gefecht gesetzt hat?”

Hypolo seufzte: “Ja, aber das war doch eine völlig andere Situation… Komm schon, einen Versuch ist es Wert.”

Veröffentlicht durch Thazyria

29. Dez 2011

Gruppe 3

Mit schnellen Schritten polterte Markus die Stufen des Treppenhauses hinunter. Niklas riss die Wohnungstür wieder auf, die eben noch vor seiner Nase zugeknallt war. Ohne zu zögern nahm er die Verfolgung durchs Treppenhaus auf.

Markus machte einen Satz und sprang über das Treppengeländer, sich dabei mit einer Hand an diesem abstützend. Die Kette an seiner langen Armee-Hose klimperte dabei etwas und die Motorradjacke engte ihn in der Bewegung ein. Als er wieder auf den Füßen landete, taumelte er zwar etwas nach vorn, hatte aber ein halbes Stockwerk übersprungen. Grinsend riss der Rotschopf den Kopf kurz zurück und schaute, wo Niklas blieb. Dieser ratterte die Stufen so schnell mit den Füßen hinunter, dass er drohte über diese zu fallen. Der grimmige Gesichtsausdruck des dunkelhaarigen Verfolgers spornte Markus an, noch ein paar Stufen zu überspringen, bis er unten angelangt war.

Veröffentlicht durch Thazyria

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© 1998-2012 Nadine Posny