Beiträge in ‘[DWoD] Vampire, die Maskerade’

02. Mai 2012

Stimmung

Cecil Bou hatte die Feierlichkeiten im Spanks früh wieder verlassen. Sonst hätte sie sich soetwas nicht entgehen lassen, aber etwas trieb sie von dort weg. Ihre Füße fanden wie von selbst den Weg, aber sie wunderte sich irgendwann warum sie in dem Waldstück nahe dem Spanks stand – und nicht den geebneten Weg durch die Straße genommen hatte. Einer ihrer Stöckelschuhe war im weichen Erdreich versunken, sie entschied die Schuhe aus zu ziehen und lies sie dort liegen. Barfuß ging sie zwischen den Bäumen hindurch. Sie wusste, dass hinter dem Waldstück ein Hügel war. Sie musste dort hinauf, um zu ihrem Ziel zu kommen. Es war nicht mehr weit – Cecil fing an zu rennen.

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02. Mai 2012

Otouto blickte in den Himmel, welcher die blanken Sterne zeigte. In der Ferne ragte ein Stern besonders hervor. Er leuchtete blutrot und schien jeglicher Astronomie zum Trotz stur seinen Weg zur Erde fort zu setzen. Der Kuei-Jin hatte nun bereits vier mal den Standort gewechselt, aber egal ob in Bejing, Tokyo, Seoul oder Neu Dheli dieser rote Stern sah von überall gleich aus – obwohl sich das Sternenbild entsprechend verschob – der Stern tat es nicht. Er war stets an der gleichen Stelle.

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19. Apr 2012

Hypolo zog die Nadel wieder nach oben aus dem Fleisch heraus, nur um sie zielsicher wieder in dieses hinein zu stecken um es zusammen zu nähen. Ihre Hände waren getränkt von Adamas Blut und sie spürte, dass ihre Finger etwas zitterten. Früher war Blut nie ein Thema für sie gewesen, es musste an der Schwangerschaft liegen, dass allein beim Anblick der ganzen Verletzungen ihrer Begleiter das Adrenalin durch ihre Adern pulsierte. Es erforderte sie eine Menge Willenskraft sich nicht einfach ab zu wenden und sich vor diesem Gefahrengut fern zu halten.

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19. Apr 2012

Stimmung

Sotoori blieb stehen und betrachtete ihre Umgebung. Die Stadt veränderte sich und ihre Bewohner spürten es. Durch ihre Gabe das Chi stärker lenken zu können als andere Lebewesen, war es für sie jetzt sogar sichtbar. In glitzernden Punkten schwebte es gen Himmel, um den gefallenen Fürsten zu ehren. Die wenige Menge, die in die Umgebung abgeflossen war, war durchaus genug gewesen, um der kränklichen Stadt neue Energie zu geben. Es war, als war sein Geist in dieser Heimat immer noch anwesend.

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© 1998-2012 Nadine Posny