Beiträge in ‘Hamburg X-Files’

18. Jan 2012

Stimmung

Du bist eine Schande! Du hast alles verraten was mir wichtig ist! DU bist ein wandelnder Maskeradebruch! Ich kann deine Taten nicht länger vertuschen. Entweder du änderst dein Verhalten endlich oder unsere Wege werden sich nie wieder kreuzen!

Serrahs Augen sprachen von Wut, während sie mir diese Worte in den Kopf hämmerte. Ich kämpfte noch mit den Nachwirkungen der Starre, mein Körper wollte in diesem Ruhezustand bleiben. Schließlich gehörten wir nicht in diese Zeit und ich hatte dem Schlaf der Alten schon viel zu lange widerstanden. Ich wollte ruhen…

Wage es ja nicht, einfach zu verschwinden! Du hast eine Aufgabe, Bruderherz!

Veröffentlicht durch Nadine J. Posny

17. Jan 2012

Überrascht machte der Ventrue einen halben Schritt zurück und griff zu. Cecilia hatte soviel Schwung drauf, dass sie ihren Ehemann beinahe mit umwarf. Sie umklammerte ihn mit Armen und Beinen und drückte so fest zu, dass er als Sterblicher jetzt sicher Atemprobleme gehabt hätte.

“Ich war noch nicht fertig…”, meinte Hedeonis schließlich. Sie hob den Kopf von seiner Schulter und blickte ihn an, sofort hatte ihre Mimik wieder zu Sorge gewechselt: “Bekommt ihr jetzt Probleme?”

Er schüttelte den Kopf: “Nein, solange niemand davon erfährt. Ich konnte mich mit den Gangrel einigen, das sie ihn nehmen…”

Veröffentlicht durch Nadine J. Posny

22. Dez 2011

Isaac funkelte die Tür finster an, die ihm gerade vor der Nase zugeschlagen wurde. Die beiden Nosferatu, welche die Tür flankierten, blieben davon unbeeindruckt.

Spank hob einen Mundwinkel: “Tut mir leid das sagen zu müssen, aber er hat vollkommen Recht.”

Der Ventrue richtete seine Krawatte neu aus und wandte sich dann zu dem Parlamentär der Gangrel, nun deutlich gefasster: “Ihr solltet bei euren Wurzeln bleiben, zurück in euer Lokal gehen und weiter Blutgetränke an jegliches Vampirvolk ausgeben das zu euch kommt, ganz gleich welche Gesinnung es hat. Auch wenn ihr ohnegleichen Fähigkeiten zu haben scheint die euer Primogen zu schätzen weiß, wäre es doch schade wenn auch ihr ein Ultimatum bekommt, nicht wahr?”

Veröffentlicht durch Nadine J. Posny

21. Dez 2011

Firewall konnte den Ablick nicht länger ertragen. Sie wandte sich herum und verließ den Folterkeller. Der Schmerz in Form von einem weiteren Schrei verklang erst, als sie die Metalltür hinter sich zu machte. Eiligen Schrittes erklomm sie die Treppenstufen nach oben, durch die Gänge des Berner Schlosses nach draußen zum See dahinter. Erst als sie neben Cuervo war, der in den dunklen Himmel blickte, blieb sie stehen.

“Ich bitte dich, beende das.”, keuchte sie. Sie schaute in sein Gesicht. Langsam nahm der alte Malkavianer den Blick von der Stelle, wo der Mond zu sehen gewesen wäre, wenn nicht gerade Neumondphase wäre. Seine Augen waren klar und hell als er ihren Blick erwiderte.

Veröffentlicht durch Nadine J. Posny

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