Beiträge in ‘Hamburg X-Files’

29. Mai 2010


Stimmung
Jan starrte de bunten VW Käfer noch eine geschlagene Minute hinterher, bevor er die Hand senkte und beide Hände in den Hosentaschen vergrub. Er hatte abgelehnt von Chase nach Hause gebracht zu werden, weil der Sonnenaufgang einfach zu schnell kommen würde als das Beide nach Hause kommen würden. Heute hieß es noch einmal im Serverraum schlafen.
Langsam schlenderte er zurück über die Außentreppe ins Büro und bemerkte Tom nur am Rande, der um seine Beine stromerte. Wieso hatte Lilli plötzlich so blass ausgesehen? Und wieso war sie davongerast wie eine Irre?
Seufzend betrat er sein Büro und sah noch einmal auf den Bildschirm wo sich die entcodierung der Daten des Anwalts noch mindetens zwei Stunden hinziehen würde. So lange konnte er wahrscheinlich nicht warten. Laut seinem iPhone ging die Sonne in zehn Minuten auf und die Katze war auch schon drauf und dran ihn in den Serverraum zu schieben. Anstatt dem Druck allerdings nachzugehen tippte er schnell eine vpn Nachricht an Decker, die dieser lesen würdem wenn er seinen Rechner startete.

Füttere die Katze!

Eine einfach zu verstehende Nachricht die sogar dieser Salzeimer kapieren sollte. Sollte die Katze in der nächsten Nacht Hunger hätte würde er warten bis er zum Dienst erschien und ihn selbst einmal in das Katzenfutter tunken. Dann würde er es zumindest nicht mehr vergessen. Anschließend schloss er sein Büro ab und öffnete die Tür zum Serverraum. Er spürte schon die schwere des Körper in seinen Gliedern.
Tom war ihm gefolgt, und als er sich auf das Feldbett legte und die Augen schloss, spürte er kurz bevor er einschlief den warmen Katzenkörper auf seinem Bauch.

Veröffentlicht durch Roland R. Posny

16. Mai 2010


Stimmung
Der Computerbildschim flackerte leicht, während Jan dabei war Codezeile um Codezeile in die Konsole zu tippen. Seine Finger flogen nur so über die Tasten und das Programm nahm fast wie von selbst Gestalt an. Er musste keine visuelle Programmstruktur nebenher haben. Er konnte in den Zeichen lesen, als wäre es ein Buch.

Die letzten Zeilen nahmen Gestalt an und er speicherte die Befehle, fügte ein Icon auf seinem Desktop ein und startete das Programm, welches ihm von zu Hause vollkommenen Zugang zum Shreknetz bescherte. Schnell durchflog er die Funktionen noch einmal, bevor er das Programm wieder beendete.
Ein leises “pling” sagte ihm das er eine neue Email hatte. Er rief sie schnell auf. Sie war von Goltas. Endlich hatte sie ihm geantwortet.
Ein extra Fenster sprang auf uns ihr wahres Gesicht erschien in einem Videoplayer.

Veröffentlicht durch Roland R. Posny

12. Mai 2010

Stimmung

“Das ist ein Desaster!”, Sam fuchtelte erregt mit den Händen herum, während er versuchte Cuervo den Weg zu versperren. Dieser machte allerdings keine anstalten stehen zu bleiben, sodass Sam rückwärts vor ihm her ging.

“Wir versuchen mühsam den Frieden mit den Garou aufrecht zu erhalten und jetzt das! Hat der Prinz dich nicht informiert oder warum greifst du einfach das Werwolfsrudel an und bringst einen von ihnen auchnoch um?!” Sam war außer sich, seine Fangzähne waren bereits hervorgetreten.

Veröffentlicht durch Thazyria

11. Mai 2010


Stimmung

Die Balken auf dem Bildschirm bewegten sich langsam auf die 100% Marke zu. Der Hintergrund war lindgrün und Jans rote Augen streiften sie nur nebensächlich, denn das System installierte sich quasi von allein. Seine eigenen Finger flogen über die Tastatur und dirigierten derzeit einen Virus durch die ersten Schutzschichten des Systems. Der Anfang war noch halbwegs Apple kompatibel und die ersten Passwörter und Firewalls fielen leicht. Doch im gleichen Augenblick, wo er sich an das nächste Passwort machen wollte wurde der Bildschirm schwarz und nur ein Wort stand darauf geschrieben.

ERROR.

Veröffentlicht durch Roland R. Posny

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