Beiträge in ‘Gruppe 1’

19. Aug 2010

“Ich komme alleine klar….achte du lieber auf die beiden Hübschen da drin.”, Tamara versuchte sich mit einem Lächeln gegenüber dem Werwolf, welchen Spank für den Tag abgestellt hatte. “…aber ich brauche jetzt wirklich eine Dusche…”

Er blickte zu Natalia, die neben Raziels Bett saß und sich staunend die Tageszeitung anschaute. Als sie den Blick spürte, schaute sie auf und nickte: “Meinetwegen kannst du sie auch gern zur Wohnung begleiten, ich denke wir werden hier in der Zwischenzeit keine Probleme bekommen. Sollte wirklich ein Ghul auftauchen, werd ich schon mit ihm fertig.”, sie lächelte ein unbezahlbares Lächeln.

Veröffentlicht durch Nadine J. Posny

19. Aug 2010

“LIAM!”, fuhr Shirley den anderen Werwolf an, “Du kannst uns jetzt nicht einfach hier stehen lassen! Ich kann den Lastwagen nicht fahren, ich brauche dich hier!”

Der Ahroun schaltete den Motor des LKWs ab: “Das ist unsere einzige Chance ihn zu erwischen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Dir mag es vielleicht egal sein, dass er das Rudel im Stadtpark vernichtet hat…und die anderen Werwölfe in Hamburg. Mir ist es das nicht, bei Gaia!”

Shirley seufzte: “Ich kann dich verstehen, aber wir haben heiße Ware an Bord… und das Baby, denk an das Baby! Was ist dir wichtiger, Cuervo zu vernichten oder diesen Hoffnungsschimmer zu retten? Wir müssen weiterfahren… ”

Veröffentlicht durch Nadine J. Posny

27. Mai 2010

Der Toreador mit der auffälligen Narbe, welche von den Haarwurzeln bis hinunter zum Herzen verlief, schaute gekonnt höflich, obgleich er tierisch gelangweilt war. Mit einem Tablett in einer Hand, auf dem mehrere Weingläser, gefüllt mit Menschenblut stand er an eine Wand gelehnt und beobachtete die Gesellschaft aufmerksam. Bei einem Handwink trat er mit gesenktem Kopf hervor und bot seine Auswahl dem Gast dar. Dabei spürte er immer wieder aufs neue den Blick der Gastgeberin. Die Schattenkönigin achtete penibel darauf, dass er seine Arbeit gut machte. Jede falsche Geste würde er nach der Versammlung schmerzhaft zu spüren bekommen, so wie jedes Mal.

Veröffentlicht durch Nadine J. Posny

21. Apr 2010

Stimmung

Du erhobst dich aus dem Kniefall und betrachtetest die Gestalt vor dir. Seine Vitae noch auf den Lippen und der Zunge spürtest du die Aufregung in dir. Endlich hattest du deine Bestimmung erhalten, die Planung und das Training hatten viel zu lange gedauert. Endlich ersieht er dich als würdig. Endlich?

Der Baali mit dem Zylinder lächelte amüsiert über seinen treuen Schoßhund, aber das machte dir nichts aus. Er war der Herr, er durfte frei über dich verfügen. Und das war ein gutes Gefühl.

Veröffentlicht durch Nadine J. Posny

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