Beiträge in ‘Gruppe 3’

26. Dez 2009

Sarkra stand im Türrahmen zu der Abstellkammer in die Muna ihn hatte drängen wollen, die Hände immer noch am Holz, obwohl er bereits gehört hatte, dass sie nicht mehr hinter ihm stand. Ihm war danach zu atmen, also versuchte er, seine Lunge zu bewegen und alles was dazu gehörte, doch der Schmerz ließ ihn bereits am Versuch scheitern.

In seinem Kopf raste es und seine Sicht verschwamm immer wieder.

Raziel.. Niklas… Muna… überall Ablehnung. Seine Familie. Tot.

Eine Träne rann über seine Wange und mischte sich mit dem Blut das dort sehr langsam unter der verbrannten Haut hervor kam.

Veröffentlicht durch sarkra

22. Dez 2009

[Text Druswyn]
Der Wagen parkte in einer Tiefgarage, in die man nur mit einer speziellen Karte hineinkam. Die dicken Stahlgatter waren längst wieder verschlossen, als Dero mit einparken fertig war. Ein zufriedenes Grinsen legte sich auf seine Lippen, als er Muna anblickte. Dann stieg er aus, machte aber keine Anstalten Markus aus dem Wagen zu helfen. Stattdessen schnappte er sich wieder den Rucksack und spazierte durch die Tiefgarage, wartete immerhin vor der Stahltür, welche zum Treppenhaus und den Fahrstühlen führte. Letztere ließ er links liegen und erklomm spielerisch die Treppen. Irgendwo im 5. Stockwerk schloß er eine weitere Stahltür auf – dahinter verbarg sich ein breiter Gang mit mehreren Wohnungstüren.

Veröffentlicht durch Dimiona

22. Dez 2009

Muna lehnte sich aufatmend zurück und genoss das kühle Leder des Sportsitzes in Deros BMW.
Wohlig schloss sie die Augen. Obwohl ihr irgendwie alles ihres Körpers schmerzte, fühlte sie sich das erste mal seit sie dieses unsägliche Haus verlassen hatte wohl und fast so etwas wie geborgen.
Raggaeklänge tönten durch das kleine Coupe – zwar nicht wirklich ihr Stil, aber immerhin auch keine schlechte Musik. Sie gab sich dem Beat hin und ohne es wirklich zu bemerken griff ihre Rechte nach dem letzten Paar Sticks, welches sie noch in der Beintasche hatte. Während ihr Körper sich der Freude hingab, dem Rhythmus zu folgen und eigene Variationen zu improvisieren klärten sich ihre Gedanken

Veröffentlicht durch Dimiona

18. Dez 2009

Das Tier zerrte an der Pistole, welche unter Muna begraben war, knurrend riss Cyril an seinem Arm, nicht gewillt die Waffe loszulassen. Irgendwo am Rande der Raserei registrierte er, wie die Fahrertür aufgerissen wurde. Hände griffen nach ihm, rissen ihn aus dem Wagen. Er ließ die Waffe los, krachte mit dem Rücken auf die Straße. Drei Gestalten waren über ihm, irgendwo waren noch mehr, er hörte weitere Türen aufgehen. Fingernägel krallten sich in seine Schultern, er wurde weiter über die Straße gezogen, strampelte mit den Beinen. Cyril blickte durch den Schleier, der sich langsam lichtete – entdeckte ein ihm bekanntes Tattoo auf dem Arm einer seiner Angreifer: Eine vetrocknete Rose.

Veröffentlicht durch Thazyria

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© 1998-2012 Nadine Posny