Beiträge mit Schlagwort: ‘Cuervo Negro’

16. Nov 2011

Die Klingen prallen aufeinander, das Mondlicht spiegelt sich darauf. Er stockt, als er den Gegner erkennt. Versteht, warum es die ganze Zeit nach Magie gerochen hat. Der Blick seines kleinen Bruders ist hart geworden über die Jahre. Zielstrebigkeit liegt im Blick des Bruders, ein wenig Stolz auf den kleinen Bruder rührt sich in ihm.

“Was ist, warum zögerst du?”, Wut liegt in der Stimme des kleinen Bruders. “Du hast soviele von uns vernichtet, da wirst du bei mir doch jetzt keine Ausnahme machen.”

Er geht einen Schritt zurück und senkt die Waffe: “Du bist groß geworden.”

Veröffentlicht durch Nadine J. Posny

16. Nov 2011

Sein Blick gleitet über die Leichen vor dem chinesischen Palast. Ihr Blut klebt überall an ihm, es riecht nach Magie. Erst jetzt, wo er wieder darüber nachdenkt kommt sein Verfolger hinter dem Versteck hervor. Langsam wendet er sich diesem zu und blickt in dessen entsetztes Gesicht. Die zwei sprechen altes japanisch miteinander.

“Bruder! Warum hast du das getan?!”, sein Verfolger kommt näher. Er ist unbewaffnet und scheint außer Atem zu sein. Der Mond beleuchtet hell sein Antlitz. Nur schwer kann er dem Drang wiederstehen seine Aufregung mittels des Fluches noch zu verstärken, also blickt er ihn einfach an.

Veröffentlicht durch Nadine J. Posny

08. Okt 2010

Cuervos Hieb nach dem Caitiff war unkoordiniert. Der Malkavianer folgte mit dem Blick kurz den herabfallenden Füßen, ehe er mit seinen eigenen auf dem nächsten Häuserdach landete. Das futuristische Gefährt bahnte sich mit einem lauten Knall den Weg durch die Dunkelheit. Seine Beute war fort.

Warum hatte er nicht getroffen?

Cuervos Blick wanderte über die Klinge seiner Waffe. Sie war völlig mit Vitae beschmiert, jedes seiner Ziele hatte den entgültigen Tod gefunden… nur dieser eine Caitiff nicht, dabei war er schnell genug an ihm dran gewesen, um ihn in zwei Hälften zu spalten.

Veröffentlicht durch Nadine J. Posny

04. Okt 2010

“Öffne die Augen, Bruder.”, die Stimme des Gangrel war sanft und es klang mehr nach einer Bitte, als einem Befehl. Dann wagte er noch einen weiteren Schritt auf seinen Gegenüber zu, sodass sein silbriges Haar vom Mondlicht gestriffen wurde. Loup Garou war noch immer das Raubtier, Wächter der Stadt und nie amtsenthobene Geißel. Doch der Respekt gegenüber des Vorsintflutlichen war vorhanden, nicht zuletzt da dieser unberechenbarer denn je geworden war.

Veröffentlicht durch Nadine J. Posny

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