Die Luft fühlte sich dick an, ihm kam der Gedanke das man sie schneiden könnte. Das Atmen wurde schwerer, fast drohte er, seine Konzentration zu verlieren. Er spürte den Boden unter den Füßen nicht mehr, schwebte in der Luft. Die Quintessenz durchströmte ihn, er war der Knotenpunkt der Energieströme. Es füllte ihn auf, bald hatte er das Gefühl die Kraft zu hören, die ihn durchströmte. Sein Herzschlag war kräftiger geworden, mit jedem Atemzug sog er noch mehr energie in sich auf. Es war berauschend, lebendig, voller Macht. Er kam an einen Punkt, wo er glaubte die ganze Welt mit einem Fingerschnippen verändern zu können. Als würde ihm das Licht selbst gehorchen, denn es erstrahlte den Raum, obwohl draußen tiefste Nacht war. Es wärmte und spendete Lebensenergie, als würde die Sonne auf ihn scheinen.
16. Nov 2011
Die Klingen prallen aufeinander, das Mondlicht spiegelt sich darauf. Er stockt, als er den Gegner erkennt. Versteht, warum es die ganze Zeit nach Magie gerochen hat. Der Blick seines kleinen Bruders ist hart geworden über die Jahre. Zielstrebigkeit liegt im Blick des Bruders, ein wenig Stolz auf den kleinen Bruder rührt sich in ihm.
“Was ist, warum zögerst du?”, Wut liegt in der Stimme des kleinen Bruders. “Du hast soviele von uns vernichtet, da wirst du bei mir doch jetzt keine Ausnahme machen.”
Er geht einen Schritt zurück und senkt die Waffe: “Du bist groß geworden.”
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Schlagwörter: Cuervo Negro
16. Nov 2011
Sein Blick gleitet über die Leichen vor dem chinesischen Palast. Ihr Blut klebt überall an ihm, es riecht nach Magie. Erst jetzt, wo er wieder darüber nachdenkt kommt sein Verfolger hinter dem Versteck hervor. Langsam wendet er sich diesem zu und blickt in dessen entsetztes Gesicht. Die zwei sprechen altes japanisch miteinander.
“Bruder! Warum hast du das getan?!”, sein Verfolger kommt näher. Er ist unbewaffnet und scheint außer Atem zu sein. Der Mond beleuchtet hell sein Antlitz. Nur schwer kann er dem Drang wiederstehen seine Aufregung mittels des Fluches noch zu verstärken, also blickt er ihn einfach an.
Veröffentlicht durch Thazyria
Schlagwörter: Cuervo Negro
08. Nov 2011
“Er quält sich, willst du denn nichts tun?”, die traurigen Augen Evas berührten sein Herz. Beide hatten ihren Blick auf das Zelt gerichtet, in dem Eevee und Cuervo verschwunden waren.
Tarot hatte seine Hände auf dem Gehstock liegen, der vor ihm stand und lauschte für einen Moment einfach nur. Er nahm die Gespräche der Gäste auf und filterte darunter das leise Wimmern Cuervos heraus.
Veröffentlicht durch Thazyria
Schlagwörter: Cuervo Negro, Eevee, Eva, Tarot





