Beiträge mit Schlagwort: ‘Huan’

19. Mrz 2010

Stimmung
Ich versuchte aufzustehen, nachdem ich durch die Tür gebrochen war, aber irgendetwas hielt mich davon ab. Etwas das auf mir saß. Ich spürte warmen Atem im Nacken und dann die Stimme von Spice.

Hey pass doch auf. Du hast da viele Splitter in der Wange und einen ganz großen im Bein.“

„Hm was? Spice? Was machst du da?“

Dir die Splitter rausziehen, die du in der Wange hast!“

Sie zog mir einen Splitter nach dem anderen aus der Tauben Wange und dann glitten ihre Finger über meine Lederhose.
„Wie kriegt man das Ding auf?

Veröffentlicht durch Roland R. Posny

14. Mrz 2010

Stimmung
Meine Schritte lenkten mich wieder in mein Zimmer. Tarots Worte und das Gespräch mit Spice schwirrten mir noch im Kopf herum. Spice hatte gesagt das mir ein Geist folgte. Ein Schemen, der mir genauso nachlief wie mein Schatten. Er klebte an mir und er trug ein Symbol. Mein Blick irrte wieder auf den Zettel den Spice mir gemalt hatte.
Das Symbol, zwar nur mit Bleistift gemalt, aber es war mir fast als würde es mit mir sprechen. Beinahe hörte ich was es sagte aber dann entglitt mir der Gedanke und ich seufzte. Ich setzte mich auf das Bett und lies mich nach hinten fallen. Während ich die Decke anstarrte glitten meine Gedanken noch einmal zu Tamara zurück. Ihr Gesicht zog wieder vor meinem inneren Auge entlang und ihre Gestalt nahm Gestalt an. Ihre schlanke Figur gehüllt in einen dunkelblauen Mantel, der fest um ihre Taillie geschnürt war und so ihre Kurven leicht betonte. Das schwarze Haar, welches ihr wunderschönes Gesicht umrahmte und die Braunen Augen nur noch betonte. Wieder seufzte ich und schloss die Augen. Lies wieder die Worte von Spice und Tarot auf mich einwirken.

Veröffentlicht durch Roland R. Posny

12. Mrz 2010

Im Computerraum angekommen setzte ich mich und hob den Hörer ab. Ich wählte Tamaras Nummer aus dem Kopf. Ich hoffte immer noch das sie zu Hause war. Sie musste einfach da sein.

Tuuuuut…*

*Tuuuuut…*

Tuuuuut…*

*Tuuuuut…*

*KLICK*

„Tamara?“

Huan?…hey…“

„Verzeih das ich mich so lange nicht gemeldet habe. Es gab da eine Begebenheit die ich selbst nicht verstehe… „

Schon in Ordnung… du hast dich verändert…“

„Ja. Mehr als ich dachte….du Tamara…wir müssen uns mal treffen. Ich muss dich was fragen, was ich unmöglich am Telefon tun kann…können wir uns treffen?„

Veröffentlicht durch Roland R. Posny

07. Mrz 2010


Stimmung

Mein Blick ruhte wieder auf dem brennenden Pergament. Es war so einfach gewesen und, obwohl das Tier in mir sich instinktiv vor diesem Feuer zurückzog, konnte ich den Blick nicht abwenden. Meine Gedanken begannen zu kreisen. Verloren sich in diesem Feuer, tauchten wieder auf, wie ein Phoenix und versanken wieder darin.
Ich war hier und existierte noch, obwohl ich eine Begegnung mit dem Teufel hinter mir hatte, mehrmals gepflockt wurde und sogar bereits einmal von Muna gebissen wurde. Wir waren durch eine sehr seltsame Welt aus weißen Gängen und Räumen gegangen und hatten dann einen Bus genommen, den ein Skelett fuhr. Mein ganzes früheres Leben hatte sich in Rauch und Asche aufgelöst. Als das Spanks explodiert war hatte sich alles verändert. Ich wurde zum Vampir, Tamara, von der ich dachte ich würde sie kennen, entpuppte sich als Meisterhafte Vampirjägerin, die trotz ihres Ghuldaseins ihren Sire pflocken konnte. Ich traf auf verrückte Gestalten wie diesen Tarot oder Enigma, Markus und Muna, alles ebenfalls Vampire. Wir befanden uns in einem Haus das scheinbar sicher war und in dem es Räume gab in dem Blut in Kühlschränken gelagert wurde.
Es war alles seltsam. Meine Hand wanderte an meinen Hals, an dem sich immer noch die Wunden befanden, welche Munas Zähne und Beautrice´s Klauen geschlagen hatten. Spank hatte mir erklärt wie ich so etwas heilen konnte und ich tat es jetzt zum ersten Mal, indem ich mich auf die Wunde konzentrierte die Munas Zähne geschlagen hatten. Ich konnte spüren wie sich Haut und Muskeln wieder zusammenfügten und sich die Sehnen neu bildeten. Es war ein angenehmes Gefühl aber gleichzeitig auch schmerzhaft.

Veröffentlicht durch Roland R. Posny

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© 1998-2012 Nadine Posny