Beiträge mit Schlagwort: ‘Spank’

05. Mrz 2010

Stimmung

Der runde Raum drehte sich, schlug Wellen und zog sich zusammen. Nur um sofort wieder auseinander zu brechen, ein Scherbenmeer glitzerte an Spank vorbei, doch dahinter war nicht die erhoffte Freiheit. Feuer.

Er machte Instinktiv einen Satz zurück, das klirren der Ketten erinnerte ihn daran, das er nicht fort konnte. Aber es war einen Versuch wert. Die Klingen des Halsbandes stachen in seinen Hals bis ihm Blut aus dem Mund lief.

“NEVER!”, der Schrei war vielmehr ein Gurgeln. Beide Hände umklammerten das schwere Stück Silber um seinen Hals. Er riss weiter an der Kette, die daran befestigt war.

Veröffentlicht durch Thazyria

24. Feb 2010

Ich erwachte mit dem Geschmack von Blut auf der Zunge. Köstliches Blut. Das Wesen in mir war hinter seinen Barieren verschwunden, aber ich spürte seine Anwesenheit. Gleichzeitig wurde ich auch den Fesseln an meinen Armen und Beinen gewahr und schlug die Augen auf. Der Raum war vollkommen weiß. Es gab keinerlei Konturen. Ein Anfang und ein Ende war nicht zu erkennen, aber ich schätzte das er Kreisrund war. Ich zerrte versuchsweise an den ketten aber mehr als ein Brennen auf meiner Haut und dem Klirren der Glieder passierte gar nichts. Die ketten waren in der Wand versenkt und ich würde sie niemals abreißen können. So sah ich mich um. Die anderen Hingen genau wie ich an der Wand. Da waren Muna, Spank, das Kind, der Muskelprotz und die beiden Sterblichen. Cyrril sah sogar wieder richtig gut aus. Immerhin hatte er wieder ein Bein.

Veröffentlicht durch Roland R. Posny

24. Feb 2010

Ich weiß, dass du meine Gedanken liest, bruja! Lass el niño gehen!

Seine Seele ist bereits mein

Das sehe ich anders, dein Fluch hat nur die Anderen betroffen, azucena. Lass ihn gehen.

Er ist Teil ihres Fluches, Miguel

Dann… Nein. Sie werden es nicht schaffen.

Ist das ein Angebot?

Nimm mich.

Nach so langer Zeit gehörst also auch du mir, principesco

Spank schloss die Augen als einzige Reaktion auf ihr Lachen in seinem Kopf. nunca

Veröffentlicht durch Thazyria

17. Feb 2010

Stimmung
Brody lehnte mit verschränkten Armen an der Wand und betrachtete die flackernde Deckenlampe im Gang zu den Zellen. Die Tür zu den Büros war zwar geschlossen, aber er hörte jedes Wort darin. Die Beamten waren  mit Telefonaten überlastet, hinzu kamen die Leute, die persönlich vorbeischauten um ihrer Angst hier freien Lauf zu lassen. Irgendwo lief ein Fernseher mit Nachrichten – Schreie, splitterndes Glas und das knurren von widernatürlichen Kreaturen war zu hören. Überall war es Thema nummer eins: Werwölfe und Vampire lieferten sich offene Schlachten auf den Straßen und hatten eine Kirche, ein Gotteshaus zerstört! Wer war jetzt noch sicher? Es musste die meisten Menschen förmlich erschlagen, dass es offensichtlich Beweise für die Existenz von solchen Horrorkreaturen gab.

Veröffentlicht durch Thazyria

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© 1998-2012 Nadine Posny