Stimmung
Ich spürte, wie mich jemand ergriff und die Treppe hinaufzog. Ein Schemen oder nein…mehrere Schemen bewegten sich um mich herum. Ich wollte schreien „Nein! Lasst mich gepflockt verdammt!“ Aber das war unmöglich und das Tier in mir jubelte. Gleich würde es wieder frei sein und Zerstörung über die Welt bringen. Ich musste es verhindern, aber der Pflock lähmte mich. Inzwischen saß ich aufrecht und mir wurde Blut eingeflößt. Die Bestie in meinem Inneren beruhigte das aber nicht im geringsten. Eher hatte es Blut geleckt. Jetzt erst recht. Musik erschallte in meinem Kopf.
25. Mrz 2010
20. Mrz 2010
Stimmung
Das Spiel unserer Körper war vollendet. Ihre weiche warme Haut kitzelte mich. Die Lippen hinterließen brennende Küsse voller Leidenschaft, Lust und Gier auf meiner Haut und ihre Zähne gruben sich ein weiteres Mal in meinen Hals, so wie sich meine Fänge in den Ihren bohrten. Wieder drang ich in sie ein und wieder spürte ich dieses Herrliche Gefühl von Verlangen, Lust, Gier und einem seltsamen Gefühl gleichzeitig das Richtige und das Falsche zugleich zu tun. Aber Spice war unbeschreiblich und der Biss versetzte mich in Hochstimmung. Nach einer schieren Ewigkeit der Versuchung und des Stillens der Gier lies sie von mir ab. Sie rollte von mir herunter und leckte als letzte Geste die Bisswunden an meinem Hals zu. Ich tat dasselbe mit den Ihrigen und in ihrem Gesicht spiegelte sich das erste Mal nicht dieser fordernde Blick, sondern ein Zufriedener satter Blick wieder. Ich seufzte glücklich, denn ich hatte ihr das gegeben was sie begehrt hatte und ich hatte bekommen was ich wollte…oder?
07. Mrz 2010
Mein Blick ruhte wieder auf dem brennenden Pergament. Es war so einfach gewesen und, obwohl das Tier in mir sich instinktiv vor diesem Feuer zurückzog, konnte ich den Blick nicht abwenden. Meine Gedanken begannen zu kreisen. Verloren sich in diesem Feuer, tauchten wieder auf, wie ein Phoenix und versanken wieder darin.
Ich war hier und existierte noch, obwohl ich eine Begegnung mit dem Teufel hinter mir hatte, mehrmals gepflockt wurde und sogar bereits einmal von Muna gebissen wurde. Wir waren durch eine sehr seltsame Welt aus weißen Gängen und Räumen gegangen und hatten dann einen Bus genommen, den ein Skelett fuhr. Mein ganzes früheres Leben hatte sich in Rauch und Asche aufgelöst. Als das Spanks explodiert war hatte sich alles verändert. Ich wurde zum Vampir, Tamara, von der ich dachte ich würde sie kennen, entpuppte sich als Meisterhafte Vampirjägerin, die trotz ihres Ghuldaseins ihren Sire pflocken konnte. Ich traf auf verrückte Gestalten wie diesen Tarot oder Enigma, Markus und Muna, alles ebenfalls Vampire. Wir befanden uns in einem Haus das scheinbar sicher war und in dem es Räume gab in dem Blut in Kühlschränken gelagert wurde.
Es war alles seltsam. Meine Hand wanderte an meinen Hals, an dem sich immer noch die Wunden befanden, welche Munas Zähne und Beautrice´s Klauen geschlagen hatten. Spank hatte mir erklärt wie ich so etwas heilen konnte und ich tat es jetzt zum ersten Mal, indem ich mich auf die Wunde konzentrierte die Munas Zähne geschlagen hatten. Ich konnte spüren wie sich Haut und Muskeln wieder zusammenfügten und sich die Sehnen neu bildeten. Es war ein angenehmes Gefühl aber gleichzeitig auch schmerzhaft.
06. Mrz 2010
“Nein, nein, nein, nein!”, Tamara zog die Tür des Krankenhauszimmers zu und machte eine tadelnde Geste. Stefan wich zwar einen Schritt zurück, aber eher widerwillig.
“Sieh’ dich doch mal an, so kannst du unmöglich zu ihr reinkommen. Claudia hat wirklich genug durchmachen müssen, da kannst du doch nicht….”
“Aber…”, versuchte er sie zu unterbrechen.
Die Spanierin ließ nicht locker: “Nein, wirklich. Du bist immernoch voller Blut, es erschließt sich mir zwar nicht, woher es kommt, aber soeine frische Mami kannst du doch nicht so schocken.”





